Demokratie erleben – online!

Herzlich willkommen auf dem Lernportal „Demokratie erleben – online!“ von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“

Was findest Du hier?

Onlinelektionen zur allgemeinen Nutzung

Trägerspezifische Onlinelektionen

Du möchtest die Qualifizierung der Demokratieberater:innen in Deinem Verband oder Verein flexibler gestalten und neben Präsenzveranstaltungen auch Onlinelektionen nutzen? Du möchtest mehr über E-Learning und digitales Lernen in der Demokratieförderung erfahren? Dann bist Du hier richtig!

Blended Learning - Was ist das eigentlich?

Blended Learning wird auch als „hybrides Lernen“ bezeichnet. Dieses Lernformat verknüpft gemeinsames und selbständiges Lernen: 

  • Ob zusammen an einem Ort oder online im Webinar – das soziale Lernen ermöglicht den Austausch und das gemeinsame Anwenden von Lerninhalten. 
  • Die Onlinemodule (E-Learning) können wiederum von allen in den Phasen zwischen den Präsenzveranstaltung allein und ortsunabhängig bearbeitet werden. Dieses selbstgesteuerte Lernen ermöglicht es, Inhalte in Ruhe zu vertiefen. Gleichsam ist es wichtig, dass auch während dieser Onlinephasen eine pädagogische Begleitung angeboten wird.

Besonders für die Arbeit an Themen, die herausfordernd sind, ist ein persönlicher Kontakt der Lernenden mit den jeweiligen Trainer:innen sehr unterstützend. So kann in vertrauensvoller Atmosphäre darüber gesprochen werden, wie etwa im Verein/Verband mit Diskriminierung umgegangen wird und welche Konfliktstrategien erprobt werden könnten. In gemeinsamen Übungen können die Teilnehmenden Handlungsstrategien für die Praxis ausprobieren.

Durch Veranstaltungen vor Ort können Netzwerke entstehen oder gefestigt werden, die die tägliche Arbeit für ein demokratisches Miteinander unterstützen. Inputs von externen Referent:innen bieten die Chance, neue Perspektiven und Eindrücke auf wichtige Themen des Zusammenlebens in Vielfalt zu gewinnen.

In den Onlinelektionen stehen unterschiedliche Übungsformate und Medien (Videos, Audios etc.) online zur Verfügung. Die Onlinephasen dienen der selbstständigen Vertiefung von Inhalten, die in den Präsenzveranstaltungen gemeinsam behandelt werden. Die Ansprechpersonen im Verein bzw. Verband sowie das Team bei Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. begleiten die Onlinephasen.

Fragen und Antworten

Gerade im zivilgesellschaftlichen Bereich ist Blended Learning noch nicht weit verbreitet – im Vergleich zu großen Wirtschaftsunternehmen oder Universitäten, wo E-Learning ein seit langem als probates Mittel in der Aus- und Fortbildung genutzt wird.
Der Pilotdurchgang von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. mit dem Caritasverband für die Diözese Münster e.V. wurde vom Institut für Sozialpädagogik und Soziale Arbeit in Frankfurt/Main (ISS) wissenschaftlich evaluiert. Den Bericht über die erforschte Wirksamkeit und die Rückmeldungen der befragten Teilnehmenden finden Sie hier.

Als begleitende Maßnahme im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ bieten wir den geförderten Trägern eine kostenlose, vornehmlich inhaltliche Unterstützungsstruktur, bestehen aus Beratung, gemeinsamer Konzeption und ggf. Umsetzung. Für die Umsetzung der Module sind ggf. Eigenmittel (Reisekosten, Honorare für die Trainer in den Präsenzen etc.) der kooperierenden Träger einzubringen. Für die Anpassung der technischen Umgebungen sind ggf. ebenfalls Eigenmittel notwendig. Die Höhe hängt von Umfang und Komplexität der gewünschten Inhalte und Methoden ab.

Durch die Vorerfahrungen, die wir in den vergangenen drei Jahren gesammelt haben, können wir Sie zielgerichtet beraten und Onlinelektionen in Abstimmung auf die Präsenzinhalte in Ihrer Ausbildung entwickeln.
Für die Entwicklung der Onlinelektionen ist eine Vorlaufzeit von mindestens drei Monaten erforderlich.

Wir haben uns gegen die Arbeit mit fertigen Open Source-Plattformen wie moodle entschieden, da wir individuelle Bausteine, Methoden und Layouts in bester Qualität anbieten möchten. Die Plattform ist deshalb gemeinsam mit einer Agentur programmiert und mithilfe des CMS Typo3 umgesetzt worden. Redaktionelle Änderungen und Anpassungen sind hier dennoch mit relativ wenig Aufwand möglich.

Für die technische Umsetzung kooperieren wir derzeit mit der Agentur „Zone35“ in Berlin, die Agentur „infoport“ unterstützt uns in medienpädagogischen Fragen.
Weiterhin greifen wir für die Umsetzung von Präsenzmodulen auf ein breites Netzwerk an Partnerorganisationen und Referent*innen zurück. Darunter: mobim – Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW, Janna Sauerteig – Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, PARTS – Gesellschaft für soziale Praxis und Projekte mbH Berlin, Ali Can – Autor und Aktivist, RAMSA – Rat muslimischer Studierender und Akademiker, Charta der Vielfalt, uvm.

Die Anzahl der Teilnehmenden orientiert sich an den allgemeinen Standards für gelingende Fortbildungen. Als Faustregel gilt, dass die Gruppe nicht kleiner als acht und nicht größer als 20 Personen sein sollte.

Kontakt

Ann Rogalski
Wissenschaftliche Referentin im Fachbereich Extremismusprävention

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin

Gefördert von:

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